Kleingärtnerinnen und Kleingärtner lauschen begeister einem Vortrag

Fachartikel zeigt Potential von Kleingärten für die biologische Vielfalt

Unter dem Titel „Kleingärten als Modelle gesellschaftlicher Transformation für die Erhaltung und Förderung von Biodiversität“ hat ein multidisziplinäres Autorenteam unter Federführung von Dr. Ingmar R. Staude einen informativen Überblick zum Forschungsstand zusammengetragen. Sie kommen zu dem Schluss: Kleingärten können Vorbilder für den Schutz der biologischen Vielfalt sein. Der Artikel ist bereits im März 2024 in der renommierten Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ erschienen. Nun ist er für alle kostenlos online verfügbar.

Früher wurden Gärten im Naturschutz nicht als Orte der Biodiversität betrachtet. Die aktuelle Forschung zeigt jedoch, dass sie in Zeiten von Klimawandel und Artensterben eine wichtige Rolle spielen können. Sie fördern die Vielfalt und Stabilität städtischer Ökosysteme und können sogar als Rückzugsorte für bedrohte Arten dienen. Eine Besonderheit ist, dass Kleingärten durch ihre Anordnung in Anlagen größere zusammenhängende Grünflächen bilden. Zudem können sie dank ihrer Organisationsstruktur eine Vorreiterrolle bei ökologischen und sozialen Veränderungen einnehmen.

Der Fachartikel zeigt die aktuelle Situation, die Herausforderungen und das Potenzial von Kleingärten für den Schutz der Biodiversität. Außerdem enthält er als Zusatzmaterial fundierte Leitlinien, wie Kleingärten durch gezielte Gestaltung, Pflege und gemeinschaftliches Handeln  Biodiversität fördern können.

Kleingärten als Modelle gesellschaftlicher Transformation für die Erhaltung und Förderung von Biodiversität

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