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Online Bildungs- und Vernetzungsreihe
Kleingärten sind Begegnungsort für Menschen, die verschiedene Erfahrungen im Gärtnern mitbringen und unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie sie ihre grüne Oase nutzen wollen. Gleichzeitig sind Kleingärten Lebens- und Rückzugsraum für einheimische Tier- und Pflanzenarten und können einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Wie können wir die Gärtnerinnen und Gärtner dafür begeistern?
Bei unserem ersten Online-Bildungs- und Vernetzungstreffen am 17.04.2024 haben wir uns mit aktuellen Studienergebnissen und praktischen Ansätzen befasst und dazu ausgetauscht. Zwei Vorträge gaben uns Inspiration:
Beitrag von Melina Stein, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für sozial-ökologische Forschung
Melina Stein stellte aktuelle Ergebnisse aus einer Interviewstudie in Frankfurt vor, die im Rahmen des Projekts “SLInBio – Insektendiversität in der Stadt“ entstanden ist. Verschiedene Gärtnerinnen und Gärtner mit Haus- und Kleingärten wurden zu ihren Vorlieben der Gartengestaltung und ihrem Verhältnis zu Insekten befragt. Dabei konnten fünf Typen identifiziert werden, die unterschiedlich angesprochen werden sollten, um sie für biologische Vielfalt zu sensibilisieren.
Beitrag von Sibylle Maurer-Wohlatz, Vorsitzende des BUND Hannover
Sibylle Maurer-Wohlatz berichtete als Mitinitiatorin des Projekts „Universum Kleingarten“ (2017 bis 2020) aus ihrer Erfahrung, wie gemeinsam die Ökologisierung von Kleingärten vorangebracht werden kann. Dabei waren ehrenamtliche Multiplikatoren besonders wichtig.
Die Reihe richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Kleingartenwesen, insbesondere die ehrenamtliche Fachberatung, sowie Aktive aus den Kommunen, aus Umweltbildung und -schutz.
Es sind alle herzlich willkommen, die sich intensiver mit dem Thema biologische Vielfalt im Kleingarten befassen wollen und in Zukunft ihr Wissen an andere weitergeben möchten. Schwerpunkt ist die Förderung der Bildungs- und Beratungskompetenz zur biologischen Vielfalt.
Online Bildungs- und Vernetzungsreihe Naturnah oder verwildert? Für die biologische Vielfalt in Kleingärten sind kleinteilige, natürliche Strukturen und eine große Vielfalt an Wild- und Nutzpflanzen besonders wertvoll. In einem naturnahen Kleingarten gibt es neben Apfel…
Wir Menschen haben absichtlich und unabsichtlich Pflanzen aus verschiedenen Regionen der Welt in unsere Gärten eingeführt. Wenn sie aus dem Garten entweichen, können einige dieser Arten in der freien Natur großen Schaden anrichten.
Wie können wir dieses Problem in unseren Kleingärten angehen können, um die biologische Vielfalt zu schützen?
Pflanzen für mehr Biodiversität In unseren Kleingärten können wir durch die passenden Pflanzen die Artenvielfalt schützen und erhöhen. Nicht alle Pflanzen, die uns gut gefallen, sind auch ein Schmaus für Wildtiere wie Vögel und Insekten….
Auftaktveranstaltung „Kleingärten für Biologische Vielfalt“ Am 25. April 2024 kamen rund 80 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Kleingartenwesen und dem Naturschutz in Berlin zusammen, um in den Austausch zu gehen und den Schutz der biologischen…
Das Smartphone kann ein hilfreiches „Werkzeug“ im Kleingarten sein. Apps helfen uns dabei, Pflanzen und Tiere zu bestimmen und unsere Artenkenntnisse zu vergrößern. Die Dokumentation der Pflanzen ist auch für die Wissenschaft sehr interessant. Durch sogenannte Citizen Science (d.h. Bürgerwissenschaft) können wichtige Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt in Gärten gewonnen werden.
Kleingärten profitieren von den Leistungen, die Bodenlebewesen im Verborgenen erbringt. Wir sind auf sie angewesen, aber können sie mit bloßem Auge kaum erkennen.