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Online Bildungs- und Vernetzungsreihe
Für die biologische Vielfalt in Kleingärten sind kleinteilige, natürliche Strukturen und eine große Vielfalt an Wild- und Nutzpflanzen besonders wertvoll. In einem naturnahen Kleingarten gibt es neben Apfel und Zucchini auch abgeblühte Stauden, Brennnesseln, Totholzhaufen und mehr. Das kann unaufgeräumt oder chaotisch wirken, wenn man es mit dem klassischen Bild eines Kleingartens vergleicht.
Bei unserem zweiten Online-Bildungs- und Vernetzungstreffen am 19.06.2024 gingen wir den Fragen nach: Wie können wir bei Gartenbegehungen zwischen naturnah und verwildert unterscheiden? Wie gehen wir mit Konflikten um? Und wie bieten wir Unterstützung für biodiversitätsfreundliches Gärtnern an?
Beitrag von Thomas Kleinworth, Bundesfachberater
Thomas Kleinworth ging auf das Spannungsfeld zwischen Nutzung und Artenschutz im Kleingarten ein. Dabei zeigte er auf, dass das Bundeskleingartengesetz viel Raum für verschiedene Gartenformen lässt. Naturnahes Gärtnern gehört nicht nur dazu, es wird auch vom Bundesverband der Kleingartenvereine ausdrücklich begrüßt.
Beitrag von Elisabeth Schwab, Gartenfachberaterin in der KGA „Rathaus Treptow“
Elisabeth Schwab stellte die Handreichung zur Gartenbegehung vor, die sie in Zusammenarbeit mit Kimberley Hofer, der Bezirksgartenfachberaterin des Bezirksverbands Berlin-Süden, entwickelt hat. Diese bietet viele praktische Anregungen für die Fachberaterinnen und Fachberater.
Auftaktveranstaltung „Kleingärten für Biologische Vielfalt“ Am 25. April 2024 kamen rund 80 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Kleingartenwesen und dem Naturschutz in Berlin zusammen, um in den Austausch zu gehen und den Schutz der biologischen…
Bodenbiodiversität für Kleingärten Der Boden ist einer der artenreichsten Lebensräume auf unserem Planeten. Von Einzellern bis Tausendfüßern – zusammen bilden Sie ein dichtes Nahrungsnetz. Es sorgt dafür, dass abgestorbene Pflanzenteile zurück in den Nährstoffkreislauf gelangen…
Kleingärten profitieren von den Leistungen, die Bodenlebewesen im Verborgenen erbringt. Wir sind auf sie angewesen, aber können sie mit bloßem Auge kaum erkennen.
Die KGA Lebensfreude in Berlin Tempelhof hat sich eine ökologische Gartenordnung gegeben. Wie schafft es der Verein, möglichst viele Pächterinnen und Pächter davon zu überzeugen, ihre Kleingärten ökologisch zu bewirtschaften?
Wir Menschen haben absichtlich und unabsichtlich Pflanzen aus verschiedenen Regionen der Welt in unsere Gärten eingeführt. Wenn sie aus dem Garten entweichen, können einige dieser Arten in der freien Natur großen Schaden anrichten.
Wie können wir dieses Problem in unseren Kleingärten angehen können, um die biologische Vielfalt zu schützen?
Unter dem Motto „Gemeinsam anpacken – Lebensräume schaffen“ wurden am 30. Mai 2026 im Garten des Bundeszentrums in Berlin drei neue Kleinstrukturen zur Förderung von Insekten und Wildtieren errichtet.